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Was ist Sozialtherapie Impulssteuerung?

Die Sozialtherapie Impulssteuerung ist ein Ansatz der allgemeinen Sozialtherapie, der auf Verhaltensauffälligkeiten (sog. dysfunktionale Bewältigungsstrategien) spezialisiert ist. Sie basiert auf wissenschaftlich fundierten Theorien aus Pädagogik und Psychologie. Verschiedene Ansätze aus Konstruktivismus, Lerntheorie, emotionsfokussierter Psychotherapie sowie Schematherapie sind darin vereint. Wenn 'das Soziale' krank macht bzw. soziale Faktoren bei der Entstehung, Aufrechterhaltung und Rehabilitation eine wesentliche Rolle spielen, greift eine individuum-zentrierte Psychotherapie oft zu kurz und eine generalisierte Soziale Arbeit ist nicht spezifisch genug. Die Sozialtherapie schließt diese Lücke und bietet einen individuellen Ansatz an, der die Verwobenheit von sozialen, psychischen und strukturellen Problemlagen anerkennt und in die Behandlung integriert. Sie kann Handlungsspielräume in Situationen eröffnen, die dem Einzelnen ausweglos erscheinen.

Störungsbedingtes Verhalten wird - wie jedes andere Verhalten auch - als erlernt angesehen und kann auch wieder verlernt werden. Das Verständnis dafür, dass problematische Verhaltensweisen und Emotionen in vorangegangenen biografischen Phasen als sinnhafte Bewältigungsstrategie angeeignet wurden, kann Menschen eine differenzierte Perspektive auf sich und ihre Problematik eröffnen. Das Ziel der Sozialtherapie Impulssteuerung ist eine qualitativ verbesserte Teilhabe des Einzelnen in allen zentralen Lebensbereichen (z.B. Schule, Ausbildung, Arbeitsplatz, Freundschaften, Partnerschaft etc.).

 

Für wen ist Sozialtherapie Impulssteuerung?

Die Sozialtherapie Impulssteuerung arbeitet an Verhaltensauffälligkeiten, dysfunktionalen Bewältigungsstrategien und emotionsregulierenden Prozessen.

Sie wird überwiegend von Personen mit Problemen aus folgenden Bereichen in Anspruch genommen:

  • Wutausbrüche, aggressives Verhalten, erhöhtes Konfliktverhalten
  • emotionale Problematiken mit Trauer, Angst, Scham, Schuld, Freude
  • Mobbing
  • Burnout, überzogene Leistungsansprüche
  • Selbstwertproblematiken
  • ADS/ADHS
  • Borderline
  • Selbstschädigendes Verhalten
  • Kaufsucht, (Computer-)Spielsucht
  • Verweigerungs- und Vermeidungsverhalten
  • Eskalierendes und provokantes Verhalten
  • Probleme bei der Kontrolle bzw. beim Ausdruck von Emotionen

 

Ausschlusskriterien

Die Sozialtherapie Impulssteuerung arbeitet nicht an Krankheitsbildern oder psychischen Störungen. In diesen Fällen kann die Sozialtherapie Impulssteuerung nur flankierend zur ärztlichen bzw. psychotherapeutischen/psychiatrischen Behandlung angeboten werden.

Ausschlusskriterien sind u.a.:

  • akute Selbstmordgedanken
  • gesundheitsgefährdendes Verhalten (z.B. Magersucht, Bulimie, Selbstverletzungsverhalten)
  • Fremdgefährdung
  • Sehr starker Alkohol- bzw. Drogenmissbrauch
  • Psychiatrische Erkrankungen
  • Fehlende Mitwirkung/ Veränderungsbereitschaft
  • Fehlendes kognitives Verständnis für die Therapieinhalte
  • schwere akute psychische Störungen und psychische Instabilität
  • akute Traumatisierungen
  • schwere Depression
  • bipolare Störungen

 

Ablauf der Sozialtherapie Impulssteuerung

Der folgende Ablauf ist idealtypisch für eine Sozialtherapie Impulssteuerung:

  • Erstgespräch
  • Anamnese / Psychoedukation
  • Gemeinsame Erstellung eines Fallkonzepts
  • Diagnostik
  • Therapieplanung
  • Problembearbeitung
  • Reflexion des Therapieprozesses
  • Ablösephase
  • Evaluation

 

Finanzierung

Die Kosten für die Sozialtherapie Impulssteuerung müssen privat übernommen werden, da die Krankenkassen die Behandlung aktuell noch nicht übernehmen.